Das letzte Mal bei “Waterdeep: Missklang der Mächte”:
die Gefährten hatten Valeezah Vynn gefunden und sich ihre Ausflüchte angehört. Während ihre Nichte ihr sofort Glauben schenkte, dauerte es bei den anderen zumindest einen Moment, bis sie einräumten, ihr vorerst zu glauben. Mehr oder weniger als Dank, erhielten sie von ihr eine Kontaktperson zu Xanathars Gilde. Ein kleiner Kontor am Fuße der großen Statue im Hafen. Umgehenden machten sie die Gefährten auf fast direktem Wege dorthin, denn natürlich mussten sie erste noch am Fischmarkt vorbei, jeder guter Bürger in Waterdeep wusste, dass man um ihn nicht herum kommt. Dort angekommen, mussten sie leider feststellen, dass ihr nächtlicher Auftritt es bereits in die lokale Berichterstattung geschafft hatte. Der Angriff auf die Saphirblauen Hände und der Brand in der Ostflur hatten wohl dafür gesorgt, dass nun schon über amtliche Stadtschreier nach ihnen gefahndet wurde oder besser nach einer blauen Tieflingdame und ihren Unterstützern. Khaouria und Ruin versuchten schnell wieder in der Menge unterzutauchen, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und ihre neuen Freunde unterstützen sie dabei mit einer spontanen, künstlerischen Einlage auf der freigewordenen Bühne. Doch die Zeit drängte und so mühten sie sich, rasch an der Statue anzukommen.
Der Betreiber des Kontors erwies sich als wenig Gesprächsbereit. Ob es nun an ihren Methoden oder den falschen Mitteln lag, konnten sie nicht direkt ausmachen. Aber sie verstanden einen Wink des Händlers auf das schwarze Brett draußen an der Wand, als ausreichend und steckten ihre kreativen Köpfe zusammen, um eine liebevolle, versteckte Botschaft an ihren Freund bei der Gilde zu hinterlassen. Während sie sich wieder auf den Weg machten und mit dieser subtilen Nachricht sehr zufrieden waren und etwas stolz auf sich selbst, stolperten sie über Al Bear’s Bruder, der auch zum Kontor wollte. Offenbar gab es einen Disput zwischen den Stergasks und dem Händler des Kontors. Schnell hatte Nir Rhum seinen Bruder überzeugt, als Meinungsverstärker in die Verhandlungen einzusteigen und nach kurzem Zögern auch sehr nachhaltig mitzuwirken. Sie erhielten einen weiteren Kontaktort, offenbar ein Treffpunkt der Gilde. Wenn es nach Nir gegangen wäre, dann hätte Al Bear ihn direkt zum tanzenden Goldesel begleiten sollen, um den Bestrebungen der Stergask zu folgen. Doch die Gruppe zog geschlossen weiter Richtung Ostflur, um keine Zeit zu verlieren und um an dem Ort zu warten, den sie in ihrer versteckten Liebesbotschaft beschrieben hatten. Nur eine letzte Hürde trennte sie von ihrem Vorhaben - die Mauer zur Ostflur. Unter allen Möglichkeiten hatten sie sich entschieden, getrennt durch die einzelnen Tore der Mauer zu wandern, um so hoffentlich weniger Aufmerksamkeit zu erregen. Die einzige, die sichtliche Schwierigkeiten mit dieser Idee hatte, war Khaouria. Auf sich alleine gestellt, musste sie zu Magie greifen und vermied nur um Haaresbreite einen Aufruhr unter den Wachen.
Versammelt an der ersten Statue der Ostflur trafen sie die Gefährten wieder und nach einer Weile fanden sie auch wieder zurück an die Stelle, wo Ty’phoon und Ruin unter der Mauer hindurchkommen waren.
Würde Salem später hier auf sie warten? Würde er überhaupt ihre Nachricht bekommen? Und würde er bereit sein ihnen zu helfen? Am Ende war er vielleicht nicht einmal den Sap’s entkommen? All diese Unklarheiten werden Teil der morgigen Session, wenn es wieder heißt - auf in die Welt von “Waterdeep: Missklang der Mächte”!